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(Golf-)Sport und Freundschaft sind zwei der Gründe für mehr Lebensqualität und Langlebigkeit
Bild: shutterstock.com/Patrick Chu
02.02.2026 / Mixed
So gelingt ein langes Leben
Gesund alt werden – das geht: Wir zeigen, warum es kein Hexenwerk ist und welche Rolle Golf im Kontext von Longevity spielt.
Autor:in: Imke Ulrich
Geographisch sind sie sehr unterschiedlich und dennoch eint fünf Regionen dieser Welt eine Tatsache: In Okinawa (Japan), Ikaria (Griechenland), Loma Linda (Kalifornien), auf der Nicoya-Halbinsel (Costa Rica) und Sardinien (Italien), den sogenannten Blauen Zonen, ist die Anzahl der 100jährigen überdurchschnittlich hoch. Die dahintersteckenden neun Geheimnisse wurden 2005 erstmals von Dan Buettner unter dem Titel „The Secrets of a Long Life“ vorgestellt.
Sicherlich ist es auch eine Frage guter Gene, aber: Jeder Mensch kann Longevity praktizieren, sprich durch das eigene Verhalten dazu beitragen, langfristig leistungsfähiger und gesund zu bleiben – Golf, dieser „wunderbare Sport für Körper und Geist“, der wie es auch Dr. Andreas Schwarzl in einem Interview herausstellt, ist dabei einer der möglicherweise lebensverlängernden Faktoren. Langlebigkeit und Lebensqualität sind, betont der Gesundheitsexperte im besagten Interview, keine Zufallsprodukte, sondern das Ergebnis eines harmonischen Zusammenspiels von Körper, Geist und Psyche.
Die neun Geheimnisse der Blauen Zonen zeigen, worauf es ankommt:
Menschen in Blauen Zonen wie Sardinien sind jeden Tag aktiv, sie verbringen viel Zeit mit Bewegung in der Natur. Spazieren, auch das beim Golfen über den Platz, ist eine der besten Möglichkeiten, das Herz-Kreislauf-System gesund zu halten. Es wird durch die Bewegung an der frischen Luft gestärkt. Die niedrige, aber konstante Belastung ist ideal fürs Herz und minimiert das Risiko koronarer Herzkrankheiten.
Langlebigkeit ist auch ein Resultat der 80-Prozent-Regel „Hara hachi bu“: Diese konfuzianische Klugheitsregel wird zum Beispiel in Japan befolgt. Sie fördert eine bewusste Ernährung, indem sie Überessen vermeidet: Man sollte mit der Nahrungsaufnahme aufhören, wenn der Magen zu 80 Prozent gefüllt ist. Wichtig ist es zudem, in Ruhe und sehr bewusst, nicht schnell und nebenbei zu essen.
Nicht nur wie, sondern auch was man isst, ist entscheidend: Lebensverlängernd wirkt vor allem ein hoher Anteil an pflanzlicher Nahrung. Hülsenfrüchte, Wurzelgemüse, Obst, zum Beispiel Beeren, sowie Nüsse sind reich an Vitaminen, Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen. Chicorée, Ruccola, Grapefruit wirken aufgrund ihrer Bitterstoffe verdauungsanregend.
Ein Glas Rotwein in guter Gesellschaft, wie auf Sardinien praktiziert, gehört zum Lebensgefühl und ist Dan Buettner zufolge aufgrund der enthaltenen Polyphenole zu empfehlen, ist aber Dr. Andreas Riedl zufolge nicht automatisch als gesund anzusehen. Besser ist es auf hochwertigen Kakao, Kaffee, Granatapfel, Heidelbeeren, Gewürze, Heilpilze sowie (Wild-)Kräuter zu setzen, die ebenfalls einen besonders hohen Anteil an diesen sekundären Pflanzenstoffen haben.
Das Leben sollte einen Sinn machen, d.h. man sollte etwas haben, für das sich das Aufstehen morgens lohnt: ein Hobby wie das Golfspielen, die Familie, ein Ehrenamt … Ein Sinn im Leben, in Japan „Ikigai“ genannt, verschafft uns Glück und stärkt die Resilienz.
Wir leben in ständiger Hektik, permanent von Geräuschen und medialem Grundrauschen umgeben – umso wichtiger sind regelmäßige Phasen der Entschleunigung. Ein Mittagsschlaf, ein kurzes Innehalten, eine Meditation – das tut dem Körper gut und hält ihn im Gleichgewicht.
Die Blauen Zonen eint die starke Gemeinschaft ihrer Bewohnenden, häufig auch religiöser Art. Das Gefühl von Zusammengehörigkeit und spiritueller Verbundenheit schafft Wohlbefinden und verbessert die Lebenserwartung.
Wir werden zum Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen wir uns am meisten umgeben, zum Beispiel in Freundschaften, in der Nachbarschaft etc. Wichtig ist es folglich, mit Personen in Kontakt zu sein, die die gleichen Werte teilen und einem guttun.
Die Menschen in den Blauen Zonen haben starke familiäre Verbindungen. Die Familienmitglieder kümmern sich umeinander, Menschen verschiedener Altersklassen leben gemeinsam. Das gegenseitige Vertrauen und der Austausch tragen zum Wohlbefinden bei! Die Liebsten in dem Mittelpunkt zu stellen, hat positive Wirkung auf das eigene Leben.
Wer sich an den Geheimnissen der Blauen Zonen orientiert, kann langfristig leistungsfähig und gesund bleiben, so die Meinung Buettners. Dr. Schwarzl betont im Interview: „Mein Appell lautet: Nehmen Sie Ihre Gesundheit selbst in die Hand – mit kleinen, aber konsequenten Veränderungen im Alltag. Das kann bedeuten, besser zu schlafen, bewusster zu essen, regelmäßige Bewegung zu integrieren oder mentale Routinen zu etablieren. Longevity beginnt mit Selbstverantwortung – und ist keine Frage des Alters, sondern der Haltung!“
Das neue Jahr ist eine gute Gelegenheit, sich auf sich selbst zu besinnen, zu reflektieren und die gefassten guten Vorsätzen nicht aus den Augen zu verlieren!
Wer es weiß, hat mehr vom Leben
Sicherlich ist es auch eine Frage guter Gene, aber: Jeder Mensch kann Longevity praktizieren, sprich durch das eigene Verhalten dazu beitragen, langfristig leistungsfähiger und gesund zu bleiben – Golf, dieser „wunderbare Sport für Körper und Geist“, der wie es auch Dr. Andreas Schwarzl in einem Interview herausstellt, ist dabei einer der möglicherweise lebensverlängernden Faktoren. Langlebigkeit und Lebensqualität sind, betont der Gesundheitsexperte im besagten Interview, keine Zufallsprodukte, sondern das Ergebnis eines harmonischen Zusammenspiels von Körper, Geist und Psyche.
Die neun Geheimnisse der Blauen Zonen zeigen, worauf es ankommt:
Geheimnis Nr. 1
Menschen in Blauen Zonen wie Sardinien sind jeden Tag aktiv, sie verbringen viel Zeit mit Bewegung in der Natur. Spazieren, auch das beim Golfen über den Platz, ist eine der besten Möglichkeiten, das Herz-Kreislauf-System gesund zu halten. Es wird durch die Bewegung an der frischen Luft gestärkt. Die niedrige, aber konstante Belastung ist ideal fürs Herz und minimiert das Risiko koronarer Herzkrankheiten.
Geheimnis Nr. 2
Langlebigkeit ist auch ein Resultat der 80-Prozent-Regel „Hara hachi bu“: Diese konfuzianische Klugheitsregel wird zum Beispiel in Japan befolgt. Sie fördert eine bewusste Ernährung, indem sie Überessen vermeidet: Man sollte mit der Nahrungsaufnahme aufhören, wenn der Magen zu 80 Prozent gefüllt ist. Wichtig ist es zudem, in Ruhe und sehr bewusst, nicht schnell und nebenbei zu essen.
Geheimnis Nr. 3
Nicht nur wie, sondern auch was man isst, ist entscheidend: Lebensverlängernd wirkt vor allem ein hoher Anteil an pflanzlicher Nahrung. Hülsenfrüchte, Wurzelgemüse, Obst, zum Beispiel Beeren, sowie Nüsse sind reich an Vitaminen, Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen. Chicorée, Ruccola, Grapefruit wirken aufgrund ihrer Bitterstoffe verdauungsanregend.
Geheimnis Nr. 4
Ein Glas Rotwein in guter Gesellschaft, wie auf Sardinien praktiziert, gehört zum Lebensgefühl und ist Dan Buettner zufolge aufgrund der enthaltenen Polyphenole zu empfehlen, ist aber Dr. Andreas Riedl zufolge nicht automatisch als gesund anzusehen. Besser ist es auf hochwertigen Kakao, Kaffee, Granatapfel, Heidelbeeren, Gewürze, Heilpilze sowie (Wild-)Kräuter zu setzen, die ebenfalls einen besonders hohen Anteil an diesen sekundären Pflanzenstoffen haben.
Geheimnis Nr. 5
Das Leben sollte einen Sinn machen, d.h. man sollte etwas haben, für das sich das Aufstehen morgens lohnt: ein Hobby wie das Golfspielen, die Familie, ein Ehrenamt … Ein Sinn im Leben, in Japan „Ikigai“ genannt, verschafft uns Glück und stärkt die Resilienz.
Geheimnis Nr. 6
Wir leben in ständiger Hektik, permanent von Geräuschen und medialem Grundrauschen umgeben – umso wichtiger sind regelmäßige Phasen der Entschleunigung. Ein Mittagsschlaf, ein kurzes Innehalten, eine Meditation – das tut dem Körper gut und hält ihn im Gleichgewicht.
Geheimnis Nr. 7
Die Blauen Zonen eint die starke Gemeinschaft ihrer Bewohnenden, häufig auch religiöser Art. Das Gefühl von Zusammengehörigkeit und spiritueller Verbundenheit schafft Wohlbefinden und verbessert die Lebenserwartung.
Geheimnis Nr. 8
Wir werden zum Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen wir uns am meisten umgeben, zum Beispiel in Freundschaften, in der Nachbarschaft etc. Wichtig ist es folglich, mit Personen in Kontakt zu sein, die die gleichen Werte teilen und einem guttun.
Geheimnis Nr. 9
Die Menschen in den Blauen Zonen haben starke familiäre Verbindungen. Die Familienmitglieder kümmern sich umeinander, Menschen verschiedener Altersklassen leben gemeinsam. Das gegenseitige Vertrauen und der Austausch tragen zum Wohlbefinden bei! Die Liebsten in dem Mittelpunkt zu stellen, hat positive Wirkung auf das eigene Leben.
Eine Frage der Haltung
Wer sich an den Geheimnissen der Blauen Zonen orientiert, kann langfristig leistungsfähig und gesund bleiben, so die Meinung Buettners. Dr. Schwarzl betont im Interview: „Mein Appell lautet: Nehmen Sie Ihre Gesundheit selbst in die Hand – mit kleinen, aber konsequenten Veränderungen im Alltag. Das kann bedeuten, besser zu schlafen, bewusster zu essen, regelmäßige Bewegung zu integrieren oder mentale Routinen zu etablieren. Longevity beginnt mit Selbstverantwortung – und ist keine Frage des Alters, sondern der Haltung!“
Das neue Jahr ist eine gute Gelegenheit, sich auf sich selbst zu besinnen, zu reflektieren und die gefassten guten Vorsätzen nicht aus den Augen zu verlieren!