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Umsichtiges Verhalten auf dem Golfplatz schützt die Natur
Umsichtiges Verhalten auf dem Golfplatz schützt die Natur Bild: istock.com/sturti
03.02.2021 / Mixed

Ökogolfer

Golfer sollten ein Herz für Flora und Fauna haben. Wir zeigen, wie Umweltschutz schon im Kleinen anfängt …

Autor:in: Monica Deniers
Lesedauer 1 MIN
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In den letzten Jahren hat sich die Ökobilanz der Golfplätze dank intensiver Beratung und entsprechender Zertifizierung erheblich verbessert. Sprechen wir also mal von uns Nutzern: Nicht nur an heißen Tagen, sammeln sich auf und neben dem Platz handelsübliche PET-Flaschen. Nicht unser Problem, erst in einigen hundert Jahren zersetzt sich das Material und gelangt als Mikroplastik in Wasser- und andere Lebenskreisläufe. Oder rächt sich die Natur für den gedankenlosen Umgang mit Flora und Fauna? Nach einem zerstörerischen Sturm beschließt der Royal North Devon GC sozusagen zur Beschwichtigung der Elemente, einen PET-Vermeidungs-Trinkwasserspender zu installieren und Plastiktees zu verbieten. 

 

Das richtige Tee …

… um Mutter Erde zu besänftigen? Nun, rechnet man die jährlich zertrümmerten oder versprengten Kunststoffstäbchen weltweit hoch, erhält man nicht nur eine Menge Müll, sondern erkennt auch eine beachtliche Gefährdung von Vögeln und anderen Wildtieren (sowie Mähmaschinen). Holz verrottet schneller, bricht aber leichter. Maisstärke-Tees sind flexibler, feucht jedoch zu weich. Eine gute Alternative sind Bambus-Tees, eine schlechte sogenannte ECO-Tees aus 90 Prozent recycelten Polymeren und 10 Prozent Maisstärke. Aber alles ist besser als Nur-Plastik. Pitchgabeln und Ballmarker aus Metall sind zudem langlebiger, und der Schluck zwischendurch gehört in eine wiederauffüllbare Trinkflasche, vorzugsweise aus Glas, wie beim GC Wittenbeck, oder Metall – mit Woll-Headcover für Extremisten! 

 

Kleine Schritte

Vielleicht ist die Natur aber schon erleichtert, wenn wir erst einmal nur unseren Abfall in den entsprechenden Behältern oder – in Zeiten Corona-vermummter Papierkörbe – in der heimischen Tonne entsorgen. Für die zahlreichen Zigarettenkippen mit diesen eklig langlebigen Filtern gibt es ganz entzückende Taschen-Aschenbecher. Für die Müsliumhüllung, die Brötchentüte und die kaum kompostierbare Bananenschale benötigt man eine verschließbare Dose. Oder man steigt um auf Äpfel. Deren Kerngehäuse darf ins Gebüsch - oder aber auch mitgegessen werden.
 

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