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Das Magazin für clubfreie Golfer:innen
Objekt der Begierde: der Logo-Golfball
Objekt der Begierde: der Logo-Golfball Bild: Aschaffenburger GC
04.12.2024 / Mixed

Lustobjekt

Fast jeder Mensch hat eine Sammelleidenschaft: Bierdeckel, Radiergummis, Gartenzwerge, Nagellacke – kurzum es gibt nichts, was nicht von irgendjemandem gehortet und gehütet wird. Auch Golfbälle gehören dazu.
 

Autor:in: Imke Ulrich
Lesedauer 2 MIN
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Ob klassisch-weiß wie ein Feinrippunterhemd oder neckisch bunt wie verführerische Dessous: Die Dimpelträger werden, auch von Nicht-Golfenden, gern zur Hand genommen, und machen oft auch optisch richtig was her. Kein Wunder, dass sie Begehrlichkeiten wecken.
 

Zum Erinnern und Angeben

Tatsächlich fahren 72,3 Prozent der Golfenden, einer Umfrage des Golf-Magazins zufolge, nicht ohne Andenken von einer Runde nach Hause. Die beliebtesten Golf-Souvenirs sind dabei, du ahnst es schon, mit 81,3 Prozent Logo-Golfbälle. Erst mit großem Abstand folgen Bleistifte mit aufgedrucktem Club-Namen oder -Logo (32,7 Prozent), Birdiebooks (24,3 Prozent), Scorekarten (20,3 Prozent) und Bekleidung (19,1 Prozent). Golfbälle verlocken klein, leicht und handschmeichelnd zum Mitnehmen. Ihr Logo-Aufdruck zeigt, wo der Schläger geschwungen wurde – ideal als Reminder und zum Angeben, ziehen sie doch, scheinbar zufällig zum Beispiel in einer Schale im heimischen Wohnzimmer oder auf dem Schreibtisch platziert, die Blicke auf sich. Macht auf jeden Fall mehr Eindruck als die Socken-Sammlung.
 

Faszination Ball

Tragen, werfen, schlagen, rollen, fangen – die Anziehungskraft von Bällen ist schon seit Urzeiten bei Menschen jeden Alters groß. Ob im Rough oder Pro-Shop: Wer einen interessanten Golfball findet, wird deshalb nicht umhinkommen, ihn anfassen und besitzen zu wollen. Bei manchem oder mancher wird eine wahre Sammelleidenschaft daraus. Die Rundlinge erinnern an besondere Golf-Events, schöne Runden, exotische Plätze und außergewöhnliche Erlebnisse. Sie sind Mitbringsel oder einfach Trophäen, die von der Golf-Vita erzählen und in leeren Eierpappkartons, Tüten sowie Kisten aufgehoben oder stolz in einer Vitrine präsentiert werden.
 

Irgendwie ballabala

Besagte Vitrine, ein über 2.000 Euro teures Stück aus Holz, mit gläserner Front und auf Wunsch personalisiert, bietet Platz für 72 Bälle. Gleich vielzählige solcher Vitrinen und entsprechend viel Geld bräuchte da wohl Ted Hoz aus Lousianna: Er besitzt mit 69.384 Golfbällen die weltweit größte Sammlung dieser Art! Vermutlich hat sich seine Leidenschaft längst herumgesprochen und er bekommt zu jeder Gelegenheit neue Rundlinge für seinen Fundus geschenkt. Schlau gemacht! Ich dagegen hätte es mir vor einigen Jahren besser überlegen sollen, als ich verlauten ließ, dass ich Schokolade in Kombination mit Marzipan möge … seitdem hagelt es zu jeder Feierlichkeit Kalorienbomben, die im Laufe der Zeit durch Aufessen, Wegschenken oder die Müllabfuhr entsorgt werden müssen. Da sind Golfbälle dann doch langlebiger und figurfreundlicher – und sie zu sammeln erscheint mir doch weniger ballaballa als gedacht!
 
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