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Eine Runde Golf mit Genuss und Mann, wohl dem, der's kann!
Eine Runde Golf mit Genuss und Mann, wohl dem, der's kann! Bild: Monica Deniers
23.06.2021 / Blog

Golfen mit Genuss

Es muss nicht immer Wettkampf sein. Im Golf mal eine ruhige Kugel zu schieben, kann sehr entspannend sein.

Autor:in: Monica Deniers
Lesedauer 1 MIN
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Meine „besten“ Golfjahre sind vorbei. Das Alter, mancherlei Zipperlein und damit einhergehend wenig Training haben meine Schläge kürzer und meinen Score höher werden lassen. Genau das regele ja das Handicap, sagt der DGV, und er hat Recht – eigentlich. Uneigentlich plagte mich lange Zeit das Tiger-Woods-Syndrom: Ich weiß, ich konnte Golf einst besser. Frust! 
 

Genussgolfen …

Ich muss die Schläger entsorgen – oder umdenken. Denn es gibt noch eine andere Art von Golfspiel: Ich beginne, gut gestaltete Plätze und ihre Raffinessen zu schätzen, lerne nette, interessante oder denkwürdige Leute kennen und halte (auf Wunsch) auch gerne ein Schwätzchen. Flora und Fauna nehme ich viel bewusster wahr, genieße fast jede Art von Wetter, bewundere vereinzelt erfolgreiche, öfter nur „schöne“ Schläge und vergesse den Rest. Tolle Schläge erfreuen mich jetzt auch, wenn es gar nicht mein Ball ist, der da fliegt. Denn schwindender Ehrgeiz ermöglicht die neidlose Begeisterung für fremde Ballkunst. Aus Konkurrenten werden wortwörtlich Mitspieler, aus Wettstreit wird Spielgenuss.
 

… mit Spaßfaktor

Zuzeiten habe ich mich über die typischen US-Relaxer auf den Plätzen der Welt mokiert, die, allzeit ein „Have fun“ auf den Lippen, zunächst ihren Ball per Schläger, Hand oder Leder-Wedge in die optimale Lage fummeln oder gleich „Zero-Golf“ (ohne Regeln) ansagen. Hauptsache Spaß. So sehr kann ich nicht aus meiner „alten“ Haut, deshalb spiele ich (meist) regelkonform und bemühe mich um zügiges Spiel. Das ist fair und für alle Beteiligten nervenschonend. Aber mein Score wird mir zunehmend unwichtig. Fantastisch, wenn‘s optimal läuft, ansonsten nehme ich halt ein Eisen oder auch einen Schlag mehr und freue mich, wenn der Ball mal in einer perfekten Kurve auf dem Grün landet oder ein Fünf-Meter-Putt durch drei Breaks hindurch das Loch trifft. Ein bisschen was geht immer. Das Spiel ist wieder faszinierend. Und meine besten Golfjahre sind jetzt.

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