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Dämonenschabernack auf dem Golfplatz
Dämonenschabernack auf dem Golfplatz Bild: Foto: rangizz/shutterstock.com
07.11.2019 / Blog

Dunkle Mächte

Golf kann so schön sein. Doch einem schwungvollen Start an Loch 1 folgt eine Runde voller Fehlschläge. Das Trauerspiel gipfelt in einem missmutigen Ende an Loch 9 – wer von uns kennt das nicht? Aber suche die Schuld für das mangelhafte Spiel jetzt nicht bei dir, denn: Du bist nicht allein auf dem Platz…

Autor:in: Imke Ulrich
Lesedauer 1 MIN
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Ich kann Golf spielen. Dachte ich eigentlich. Mein letzter Ausflug auf das Fairway ließ mich jedoch verzweifeln. Von unserem 4er-Flight war ich mit Abstand die schlechteste. Zum Haareraufen! Golf lehrt wahrlich Demut, da kann ich Martin Kaymer nur beipflichten. Aber papperlapapp: So schnell werfe ich nicht den Schläger in den Sand. Das Internet soll helfen – und siehe da: Nicht ich bin das Problem, unser Sportlergruß „Schönes Spiel“ ist es! Denn zielführender wäre es, sich das Gegenteil von dem zu wünschen, was man sagt. So Heinz Küpper, Autor des „Wörterbuchs der deutschen Umgangssprache“: „Es gibt da einen Aberglauben, der besagt, dass ein offener Glückwünsch böse Dämonen auf eine Gelegenheit aufmerksam macht, Böses zu tun!“ 

 

Das Böse kommt ins Spiel

! Da wünscht man sich also gegenseitig so arglos vor dem ersten Abschlag ein „Schönes Spiel“ und beschwört damit das Unheil geradezu herauf. Gratis-Greenfee für Dämonen sozusagen. Hilfe! Ich fürchte, dass es den Schwimmern mit ihrem „Gut Nass!“, den Tennisspielern mit dem „Gut Holz!“ und Bogenschützen mit ihrem „Alle ins Gold!“ kaum besser ergeht. Mal abgesehen vom „Petri Heil“ der Angler, „Waidmannsheil“ der Jäger und „Bergheil“ der Bergsteiger. 

Andere Sportler sind vor Dämonenschabernack besser geschützt: So bieten Ruderer den Unheilstiftern mit einem knackigen „Riemen- und Dollenbruch!“ mutig die Stirn, die Segler wünschen sich fröhlich „Mast- und Schotbruch!“ und beim Skifahren ist es gar der „Hals- und Beinbruch!“ Ich bin beeindruckt von so viel Wagemut!
Das „Hipp hipp hurra“ der Hockeyspieler dagegen verstört mich nachhaltig, ob es die gegnerische Mannschaft und vor allem umtriebige Dämonen abschreckt, sei dahingestellt. Ich jedenfalls werde jetzt aktive Übeltäterabwehr betreiben und meinen Flightpartnern und mir ab sofort, wenigstens in Gedanken, einen ordentlichen „Holz- und Eisenbruch“ wünschen. 
 

Oder hat jemand einen besseren Vorschlag?

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